Die Delmenhorster Innenstadt

Innenstädte sind Orte der Begegnung, versorgen Menschen mit einer Vielzahl von Waren und Dienstleistungen, bieten kulturellen Austausch und machen Städte lebens- und liebenswert.

Wir wollen eine lebendige Innenstadt für Delmenhorst

In einer lebendigen Innenstadt halten sich Menschen gerne auf. Sie lädt ein zu verweilen, zu bummeln und sich zu begegnen. Viele Innenstädte leiden unter Konkurrenzdruck. Der Online-Handel und auch Corona wird die Innenstädte grundlegend verändern. Verliert die Innenstadt ihre Anziehungskraft und Aufenthaltsqualität, verlieren alle. Die Bewohner*innen, Gewerbetreibenden und die Kommune an sich.

Delmenhorster Innenstadt als Klimamusterstadt

Für uns ist eine attraktive Innenstadt diejenige, in denen sich Menschen gerne aufhalten. Dazu gehört: „Wohnen in der Innenstadt“. Als Klimamusterstadt steht Innenstadtwohnen für uns unter der Prämisse, dass sie flächensparend, energieeffizient und bewohnerorientiert sein sollte, auch neue Wohnformen z. B. gemeinschaftliche Wohnprojekte, Generationenwohnen, lassen sich gut in einer Innenstadt realisieren.

Hertie und das ehemalige St.Josef-Stiftgelände

Mit dem Hertie-Gebäude, dem Gelände des ehemaligen St. Josef Stifts stehen demnächst Flächen dafür zu Verfügung.

Aufenthaltsqualität: Die Corona-Pandemie bietet auch eine Chance für einen Umbau der Innenstadt. Wenn Gewerbebetriebe, Immobilienbesitzer und die Kommune jetzt aktiv werden, kann statt der ewig gleichen Ladenketten etwas Neues entstehen. Hier gilt es, Ideen und Kreativität zu entwickeln, die die Stadt für alle Personengruppen unwiderstehlich macht. Grünflächen, Sitzmöglichkeiten, Hingucker, Musik und Spielflächen für Jung und Alt gehören dazu.

Der Alltag der Delmenhorster*innen sollte sich ganz selbstverständlich bei vielen Anlässen mit einem Besuch in der Innenstadt verbinden. Das verändert die Innenstadt – zum gegenseitigen Vorteil.

Kultur/Gastronomie und Kleingewerbe: Um der drohenden kulturellen Verödung unserer Innenstädte entgegenzutreten, werben wir dafür, Situationen zu schaffen, die es auch Kulturtreibenden ermöglicht, sich Räumlichkeiten in der Innenstadt leisten zu können.

Gewerbemieten zu hoch

Die Gewerbemieten sind vielerorts so hoch, dass sich nur Filialisten und große Ketten die Räume leisten können. Das muss sich ändern. Innenstädte ohne lokale Händler*innen und ihre Spezialitäten, ohne Gewerbe und Kultur sind jedoch unattraktiv.

Außerdem sollte es mehr Platz für Fußgänger und zum Abstellen von Fahrrädern in der Innenstadt geben. Wer zu Fuß, per Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt unterwegs ist, gibt deutlich mehr Geld im lokalen Einzelhandel aus. Ebenso braucht die Innenstädte einen starken öffentlichen Nahverkehr mit guter Taktung.