Städtebauförderung 2026: Investitionen für Klimaschutz und mehr Lebensqualität
Niedersachsen investiert erneut kräftig in die Zukunft seiner Städte und Gemeinden. Mit dem Städtebauförderungsprogramm 2026 stellt die rot-grüne Landesregierung etwa 185 Millionen Euro für die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Kommunen zur Verfügung. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Lena Nzume aus Oldenburg begrüßt, dass die Mittel aufgestockt wurden als „ein starkes Zeichen für lebenswerte, klimafreundliche und sichere Städte und Gemeinden“.
Nach Ansicht der Grüne-Politikerin Lena Nzume zeigt das Förderprogramm, wie moderne Stadtentwicklung gelingen kann. „Attraktive Ortskerne, Klimaschutz und sichere öffentliche Räume gehören zusammen. Wer in lebendige Innenstädte, Grünflächen und eine hohe Aufenthaltsqualität investiert, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die lokale Wirtschaft“, stellt Nzume fest.
Von dem Programm profitiert in diesem Jahr auch die Stadt Delmenhorst. Den aktuellen Planungen zufolge sind für Delmenhorst Fördermittel in Höhe 3.800.000 Euro vorgesehen. Die Mittel fließen in die Fördergebiete Östliche Innenstadt (3,5 Millionen Euro) und Wollepark (300.000 Euro). Damit können wichtige Projekte zur Stärkung der Innenstädte, zur Aufwertung öffentlicher Räume und für mehr Lebensqualität vor Ort umgesetzt werden.
Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente, um Kommunen bei den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte zu unterstützen. Dazu gehört es, Städte und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels anzupassen, öffentliche Räume aufzuwerten und die soziale Infrastruktur zu stärken. „Die Städte und Gemeinden in Niedersachsen müssen widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Starkregen und anderen Klimafolgen werden. Gleichzeitig brauchen die Menschen attraktive Orte zum Wohnen, Arbeiten und Begegnen. Auch dafür schafft die Städtebauförderung die notwendigen Spielräume“, so die Grünen Landtagsabgeordnete Lena Nzume.