Frauenrechte in Delmenhorst stärken – Gleichstellungsarbeit strukturell aufwerten

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Delmenhorst setzt sich mit einem aktuellen Antrag für eine deutliche Stärkung der Gleichstellungsarbeit vor Ort ein. Ziel ist es, die Rolle der Gleichstellungsbeauftragten organisatorisch und inhaltlich aufzuwerten, um den wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und Frauenrechte in Delmenhorst nachhaltig zu stärken. Konkret fordert die Fraktion eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Stelle sowie regelmäßig dem Stadtrat über die Arbeit der Gleichstellungsstelle zu berichten.

Aline Auffarth, frauenpolitische Sprecherin der Grünen im Vorstand sowie Kandidatin für die Stadtratswahl für den Stadtsüden, erklärt dazu: „In puncto Gleichstellung ist noch viel zu tun - auch in Delmenhorst. Durch die geforderten Maßnahmen werden Kommunikationswege verkürzt und die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten gestärkt.”

Hintergrund des Antrags ist die zentrale Bedeutung der Gleichstellungsarbeit für eine moderne und gerechte Stadtgesellschaft. Die gesetzlichen Vorgaben des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes unterstreichen die Verpflichtung der Kommunen, aktiv an der Durchsetzung von Chancengleichheit zu arbeiten. Gleichzeitig haben sich die Aufgabenfelder in den letzten Jahren deutlich erweitert – etwa in den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Schutz vor Diskriminierung sowie gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

„ Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht und kein Privileg. Da leisten Gleichstellungsbeauftragte eine so wichtige Arbeit.“, so Marianne Huismann, Fraktionsvorsitzende weiter.

Mit dem Antrag wollen die Grünen sicherstellen, dass Delmenhorst auch weiter in Sachen Gleichstellung weiter voranschreitet. Eine gestärkte Gleichstellungsarbeit komme letztlich der gesamten Stadtgesellschaft zugute – von der Verwaltung über die Wirtschaft bis hin zur Zivilgesellschaft.

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